_Ideensammlung_
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Der Weg der Industrie- und Eisenbahntechnik soll die Summe einer Reihe von industrie- und eisenbahnspezifischen Themen und touristischer Attraktionen sein. Nachfolgend finden Sie eine Reihe von Ideen für die Ausgestaltung des Weges.

 

ZeitSchiene
Am Westbahnhof beginnend soll entlang eines Fuß- und Radweges die Entwicklung der Industrie- und Eisenbahntechnik nachvollzogen und am Endpunkt, dem Lokpark Borsigstraße, Blicke in die Zukunft des Verkehrs geworfen werden. Mit der für Eisenbahnfahrten typischen Regelmäßigkeit, in der Telegrafen- und Fahrleitungsmasten oder auch Kilometersteine Eisenbahnstrecken säumen, sollen Dekadensteine die 5,5 km lange Strecke zeitlich gliedern. 300 Meter stehen dabei für 10 Jahre. Durch diese unmittelbare Proportionalität zwischen Weg und Zeit können die Dauer und Intensität der verschiedenen Phasen der technischen Entwicklung in einer Weise dargestellt werden, die in klassischen musealen Einrichtungen so nicht möglich ist.

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  SpielSchiene 
Entlang des Fuß- und Radweges aufgestellte Spielgeräte sollen bei den kleinen Besuchern für Kurzweil sorgen. Während die Erwachsenen Tafeln und Exponate anschauen, sollen die Kinder in regelmäßigen Abständen immer wieder Abwechselungen finden. Die Geräte böten nicht nur den Kindern der ZeitSchiene-Besucher eine Abwechselung, sondern dürften gleichermaßen Anreiz und Ziel für erste Radausflüge mit Kindern in den Braunschweiger Süden sein. Die Idee derartiger aufgelockerter Spielmeilen wird in Braunschweig auch an anderen Stellen verfolgt. So errichtet die Stadt Braunschweig seit dem Juni 2006 in der Innenstadt eine „Spielfährte“ mit mehreren solcher Spielzonen (s.a. Braunschweiger Zeitung). Auch entlang des zwischen dem Baugebiet Stöckheim Am Zoo und dem Zoo liegenden Grünstreifens wurden drei aufeinander folgende Spielinseln errichtet.

 
  Bahnhof der Bildenden Künste
Die ZeitSchiene beginnt auf dem Gelände des Westbahnhofs, der inmitten des ehemaligen Braunschweiger Industriequartiers liegt. In unmittelbarer Nähe befindet sich heute die Hochschule für Bildende Künste (HBK). Dort, in einem Revier, wo Industrie und Eisenbahn durch zahlreiche Anschlussgleise seit Anbeginn eng miteinander verknüpft waren, wird heute Transport- und Produktdesign betrieben. Hier sind Mobilität und Produktion im Zeichen des Wandels erkennbar. Dem soll die Entwicklung des Westbahnhofs zu einem Bahnhof der Bildenden Künste folgen, indem schwerpunktmäßig die enge Verknüpfung zwischen industrieller Produktion und Eisenbahn durch Skulpturen, Exponate und Tafeln thematisiert werden. Ergänzend laden die parallelen Gleise des Westbahnhofs zu Mini-Draisinenrennen, z.B. aus Anlass von Schulausflügen oder Kindergeburtstagen, ein.

 
 

Draisinenpark
Draisinenstrecken als Freizeitangebote erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Dem möchten wir gerecht werden und Draisinen zu einem von vielen Angeboten der Braunschweiger ZeitSchiene machen. So geht die ursprüngliche Idee der Braunschweiger ZeitSchiene auf die Vorstellung zurück, auf der Strecke zwischen dem Westbahnhof und dem Lokpark Borsigstraße Draisinen fahren zu lassen. Es hat sich jedoch inzwischen gezeigt, dass eine solche druchgehende Draisinenstrecke aus verschiedenen, u.a. technischen und städtbaulichen Gründen nicht realisiert werden kann.

Dennoch soll es natürlich auch Draisinen geben! Dazu bieten sich beispielsweise die 700 Meter langen Gleise der Einfahrgruppe des ehemaligen Rangierbahnhofs geradezu an. In einem dortigen Draisinenpark könnte man nicht nur die Vielfalt der Bauarten betrachten, sondern auch durch Ausprobieren kennen lernen! Die Gleisanlagen böten überdies Gelegenheit zu gut gelaunten Wettfahrten bei Familien- oder Betriebsausflügen sowie zu richtigen, Kräfte zehrenden Draisinenmeisterschaften. Und wem Fahrrad- und Handhebeldraisinen nicht ausreichen, dem erlaubt die exponierte Lage oberhalb der Stadt an vielen Tagen bei genügend Westwind vielleicht auch das Draisinensurfen.

 
 
Lokpark Borsigstraße
Im Lokpark Borsigstraße kann schon heute die umfangreiche Sammlung von über 90 historischen Eisenbahnfahrzeugen des Vereins Braunschweiger Verkehrsfreunde (VBV e.V.) besichtigt werden. Auf dem Areal des traditionsreichen ehemaligen Braunschweiger Ausbesserungswerkes bieten die große Lokhalle und das Freigelände ein ungewöhnliches Umfeld für verschiedenste Anlässe, wie z.B. Betriebsausflüge, festliche Veranstaltungen oder Kindergeburtstage. Hier können kleine und große Kinder auf einer dampfbetriebenen Parkeisenbahn sitzend ihre Runden durch das Museumsparkgelände drehen.
 


 
Zukunftsforum "Quo vadis?"
Wie werden der Verkehr und die Produktion in 20, 30 oder mehr Jahren aussehen? Welche Antworten können auf die steigenden Energiepreise gegeben werden? Werden Autos fliegen oder Eisenbahnfahrzeuge auf Straßen fahren? Welche Beiträge werden Braunschweiger Unternehmen und Forschungseinrichtungen dazu leisten? Im Zukunftsforum "Quo vadis?" sollen aus Sicht von Wissenschaft, Forschung und Entwicklung Antworten auf diese Fragen gegeben werden. Das Zukunftsforum schließt räumlich an den Lokpark Borsigstraße an und soll als logische Fortsetzung der ZeitSchiene einen reizvollen Kontrapunkt zur historischen Fahrzeugsammlung bilden.

 


  Eisenbahnparcours 2013 
Aus Anlass der 175-jährigen Wiederkehr der Eröffnung der ersten deutschen Staatseisenbahn von Braunschweig nach Wolfenbüttel sollen sich Künstlerinnen und Künstler entlang des Weges mit dem Thema Produktion und Mobilität auseinandersetzen können.
 
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